FamilyOne macht mit!

FamilyOne ist eines der ersten drei Social Networks, das bei communipedia mitmacht und nicht von ekaabo entwickelt wurde.

Dieses Ereignis haben wir zum Anlass genommen um genauer nachzuhaken und zu erfahren warum FamilyOne eigentlich mitmachen möchte und haben FamilyOne-Chef David Z.H. An befragt.

Den gesamten Podcast vom 16. Januar 2008 mit David Z.H. An, dem Geschäftsführer und Gründer der FamilyOne GmbH gibt es hier zu hören:

 
icon for podpress  David An von FamilyOne [7:29m]: Play Now | Play in Popup

Miriam Godau
Wieso gefällt Ihnen die Idee mit FamilyOne Teil einer Community- übergreifenden Suchmaschine zu werden?

David Z.H. An
FamilyOne ist ein Social Network für die ganze Familie. Hierbei ist die Familienforschung eines der wichtigsten Bestandteile. Unsere Kunden nutzen FamilyOne, um Ihren Stammbaum gemeinsam mit Verwandten zu erstellen, aber auch um neue unbekannte Vorfahren zu entdecken. Dies ist im Rahmen unserer Mitgliedersuche möglich, die es erlaubt, nach verstorbenen potenziellen Verwandten zu suchen.
Insoweit wäre es grossartig für Besucher eine übergreifenden Suchmaschine auf der Suche nach Ihren Vorfahren in unserem Bestand suchen zu können.

Miriam Godau
Finden Sie es gut, wenn Ihre Mitglieder auf Wunsch ihre Profildaten per Klick in eine andere Community portieren können bzw. ihre Daten aus anderen Communitys per Klick zu FamilyOne bringen können?

David Z.H. An
Absolut. Wir sind Verfechter eine ‘Open-Data-Policy’, d.h. wir möchten unsere Kunden nicht über Daten bei uns binden, sondern über überzeugende Funktionen.

Miriam Godau
Wird FamilyOne künftig eine Schnittstelle zur Datenportabilität anbieten?

David Z.H. An
Die bieten wir schon seit Monaten an. Bei uns können Kunden Ihren Stammbaum von anderen, den sie in anderen Programmen oder Web-Diensten nutzen über eine Standardschnittstelle importieren. Auch der einwandfreie Export funktioniert. Dh. unsere Kunden haben jederzeit die Möglichkeit, ihre Stammbaumdaten, in einen alternativen Dienst wieder zu integrieren.

Miriam Godau
Meinen Sie, dass offene soziale Netzwerke die Zukunft sind? Warum?

David Z.H. An
Viele Social-Networks funktionieren noch nach dem Walled-Garden Approach, ähneln sich aber bzgl. der Profilseiten stark. Aus User-Sicht macht es deswegen durchaus Sinn, dass die Möglichkeit geschaffen wird, einmal eingegebene Daten in anderen Social-Networks zu nutzen. Also ein ganz pragmatischer Grund. Ferner profitieren natürlich alle Social-Networks durch Initiativen wie OpenSocial oder Communipedia, da Aktivität (wenn gewünscht) in Feeds publiziert wird. Der soziale Graph kann also auch aus Anbieter-Sicht wundervoll benutzt werden.


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